Die Künstlerin

Die Vorstellung

Ich arbeite auch als Lektor und Buchgestalter und das ausschließlich mit Autorinnen, also mit Frauen.
Erst vor Kurzem saß eine Frau bei mir, sie war etwa Mitte sechzig und hatte eine enorme Ausstrahlung. Kurz, sie war das, was man eine gestandene Frau nennt.
Ihr Wunsch war, aus einigen ihrer grafischen Arbeiten ein Buch machen zu lassen, sie wusste aber nicht, wie sie das anstellen sollte. Deshalb saß sie in diesem Beratungsgespräch vor mir.
Ich sah mir ihre Kunstwerke, die sie exemplarisch mitgebracht hatte, mit großem Interesse an. Ich bin zwar kein großer Kunstkenner, erkannte aber auf den ersten Blick, dass diese Arbeiten hohe Qualität und Anspruch besaßen. Einige davon erinnerten mich entfernt an große Künstler wie Kandinsky oder gar an Picasso.
Selbstverständlich sagte ich ihr das und lobte das eine oder andere Blatt besonders.

Ist das wirklich möglich?

Nun kam etwas, das ich von dieser gestandenen Frau niemals erwartet hatte.
»Meinst Du wirklich, ich kann das veröffentlichen?«, fragte sie. »Mein Exmann sagte immer, meine Kunst wäre infantil.« In diesem Moment wirkte sie unsicher wie ein Schulmädchen.
Ich war ziemlich verunsichert und dachte zuerst, sie wollte noch mehr meines Lobes hören. Doch weit gefehlt! Ihre Frage war völlig ernst gemeint.

Meine intuitive Lösung

Ich hatte intuitiv sofort erkannt, wo ihr Problem lag, und sagte ihr das. Ich ergänzte: »Wenn Du dieses eine Problem, das gewissermaßen eine Blockierung darstellt, wegbekommst, wirst Du niemals wieder so denken. Stattdessen kannst Du frei sein, Deine Kreativität endlich leben und in vollen Zügen genießen.«
»Meinst Du wirklich? Und wie soll das gehen?«
Ich zeigte ihr mehrere Wege, auf denen das möglich war und schlug ihr vor, gemeinsam zu beginnen, einen davon zu gehen. Sie war sofort Feuer und Flamme und wir machten uns sofort an die Arbeit.
Zugegeben, der Weg, den wir gingen, war nicht sehr leicht. Aber er hat sich gelohnt, sie ist zu einer anderen geworden.

Eine »neue« Persönlichkeit

Wenn ich dieser Frau heute begegne, ist sie nicht mehr die kindliche, leicht verschüchtert wirkende ältere Dame, sondern eine Künstlerin, die ihr Künstlerinnensein lebt und jede einzelne Sekunde davon genießt.
Sie war nicht die Erste und sicher auch nicht die letzte Frau, die von sich dachte, sie wäre nicht genug, sie könnte nicht genug, sie wüsste nicht genug oder dergleichen mehr.
Vielleicht geht es Dir ähnlich? – Keine Sorge, Du bist in bester Gesellschaft. Auch ich kannte diesen Glaubenssatz zur Genüge und trug ihn jahrzehntelang mit mir herum wie einen schweren Ballasttank. Als Kind hatte ich immer wieder zu hören bekommen, das ist falsch, das kannst du nicht, dafür bist du noch zu klein etc.

Mein eigener Weg aus dem Tal

Wegen dieses Glaubenssatzes bin ich durch ein langes, tiefes Tal gegangen, ich habe ständig an mir gezweifelt, habe lange mit mir gehadert und mich vieles nicht getraut, einfach weil ich nicht genug war. Doch dieses Nichtgenugsein war nur in meinem Kopf.
Das ging so lange, bis ich schließlich den Mut fand, einen Weg durch meine Angst zu gehen. Zuerst wurde es stockfinster um mich herum, doch schon bald sah ich das Licht.
Heute kenne ich die Angst, nicht zu genügen, nicht mehr. Sie gehört ganz einfach nicht mehr zu mir. Nur selten noch sehe ich ein fahles Abbild dieser Angst aufblitzen. Doch es tangiert mich nicht mehr, es hat nichts mehr mit mir zu tun.

Eine Lösung auch für Dich?

Wenn Du den Wunsch in Dir spürst, kann ich dir in einem geschützten Raum Wege zeigen, auf denen Du nicht noch einmal durch Deine Angst gehen musst, denn das ist gar nicht notwendig.
Jeder dieser Wege, von denen ich intuitiv einen auswählen werde, geht sich leicht und mühelos. Doch gehen musst Du ihn selbst. Du selbst musst Deine Angst überwinden wollen. Du selbst musst mit jeder Faser Deines Körpers Deine Kreativität leben, Autorin oder Künstlerin sein wollen oder was auch immer.
Wenn Du das willst, dann melde Dich zu einem unverbindlichen halbstündigen Gespräch mit mir an und wenn Du dann den drängenden Wunsch in Dir spürst, werde ich Dir helfen, die ersten Schritte Deines neuen Weges zu gehen. Ich werde Dich sozusagen bei den ersten Schritten an die Hand nehmen. Wenn Du das Gehen gelernt hast, werde ich Dich gern wieder loslassen, damit Du Deine Gaben in die Welt bringen kannst.
Ich verspreche Dir, Du wirst diesen angstfreien Zustand lieben und nie wieder daran denken wollen, wie es vorher war.

Also hab Mut, melde Dich gleich bei mir! Meine Kontaktdaten findest Du auf der entsprechenden Seite.

Wie ein Phönix aus der Asche

Mein erklärtes Ziel bei meiner Arbeit als Lektor und Mediengestalter war es immer, dass die Autorin von ihrem eigenen Text nach meiner Arbeit noch begeisterter war als vorher. Im Lauf der Jahre waren es viele Frauen, die meine Dienste in Anspruch nahmen und jede war zufrieden mit meiner Arbeit. Mittlerweile nannte ich es meine Gabe, dass ich Frauen wahrhaftig verstehen konnte und mitunter sogar das wusste, was nicht gesagt wurde, aber dennoch im Raum schwebte. Ich konnte das Nichtgesagte »hören«.
Doch selbst ich hatte mitunter Zweifel an mir. Wie an jenem Tag.

Der Tag, an dem mir nichts gelang

Was war das? An diesem einen Tag wollte bei mir selbst rein gar nichts funktionieren. Ich scheiterte an zwei simplen Aufgaben, die ich schon oft und jedes Mal binnen Minuten erledigt hatte. Ich wollte lediglich einen Buchblock und das Cover eines Buches auf den Server einer Druckerei hochladen.
Ganz ruhig. Durchatmen. Und nun nochmal mal von vorn.
Wieder klappte es nicht. Es war zum Haareraufen! Was war nur los mit mir? Bekam ich jetzt nicht einmal mehr Routineaufgaben hin? Ich holte ganz tief Luft.
Noch einmal! Das war doch nicht so schwer, als dass ich das nicht schaffte! Im Grunde genommen war es sogar sehr leicht. Es ging nur darum, zwei Dateien hochzuladen.

Fehlermeldung folgt auf Fehlermeldung

Doch auch diesmal kamen die Meldungen: »Ihre Datei enthält mehrere Fehler.«
Ich sprang auf und tigerte unruhig hin und her. In meinem Hirn arbeitete es. Was war nur los? Lag das etwa an mir? War ich etwa zu doof, eine Datei hochzuladen? War ich einfach zu blöd dazu? Ich ging in einen anderen Raum und setzte mich entspannt hin. Doch das Entspannen wollte mir nicht gelingen.
Nicht mal entspannen kannst du Versager!, hörte ich die Stimme in meinem Kopf sagen.

Der Zusammenbruch

Auf unserer Notleitung rief ich meine Mentorin an, um mit ihr darüber zu reden. Genau für solche Fälle hatten wir diese Möglichkeit eingerichtet. Frau Engel kennt mich in- und auswendig. Mit ihr habe ich schon über Dinge geredet, die ich meinen engsten Freunden nicht anvertraut habe.
»Nun beruhige dich doch erst mal«, forderte sie mich auf. Doch ich konnte mich nicht beruhigen, ich wollte mich gar nicht beruhigen! Ich wollte diese zwei Aufgaben lösen, mehr wollte ich doch nicht! Ich fühlte mich wie ein Versager und sagte ihr das.
»Du bist doch kein Versager«, meinte sie. »Sonst hätte dein Vater ja …«
Mehr hörte ich nicht, denn in diesem Moment brach ich hemmungslos in Tränen aus.
Dein Vater, diese beiden Worte hatten in diesem Moment wie ein rotes Tuch auf mich gewirkt. Zeit meines Lebens war mein Vater sehr dominant und ich konnte ihm niemals etwas recht machen. In meinem gesamten jetzt 56-jährigen Leben kann ich mich lediglich an genau zwei Gelegenheiten erinnern, bei denen er mich gelobt hatte.

Alte Muster kommen hoch

»Du bist wirklich zu nichts zu gebrauchen«, war einer seiner Standardsprüche. Und heute sah es ganz so aus, als ob er recht damit hätte. Ich brachte wirklich nichts auf die Reihe! Diese Überlegungen brachten mich noch mehr zum Weinen und trugen nicht im Geringsten zu meiner Entspannung bei.
Frau Engel wohnt nicht weit entfernt, deshalb hörte ich sie nach einigen Minuten, in denen ich in einem fort hemmungslos schluchzte, sagen: »Ich komme zu dir!« Sie legte auf. Erst jetzt konnte ich zum ersten Mal wieder etwas durchatmen.

Tiefe Selbstzweifel

Doch an eine wirkliche Entspannung war nicht zu denken. Bereits nach wenigen Sekunden bekam ich den nächsten Weinkrampf. Alles, was sich über viele Jahre in mir aufgestaut hatte, kam jetzt heraus.
Wenig später erschien Frau Engel. Schon im Flur umarmte sie mich, damit ich mich beruhigen konnte. Doch ganz im Gegenteil, an ihrer Schulter brach alles noch einmal aus mir heraus, der ganze Schmerz, den ich in mir spürte, all der Frust, all die Beleidigungen, all die Nichtachtung, all die Wut, die ich hatte. All das brach in diesem Moment aus mir heraus. Nur sehr langsam konnte ich mich wieder beruhigen.

Die Auflösung

Nachdem wir später einen Kaffee getrunken hatten, redeten wir über die Situation und sie erklärte mir, dass meine Kundinnen doch stets sehr zufrieden mit meiner Arbeit waren. Ja, das stimmte, aber …
»Sicher war das mit dem Hochladen nur ein technischer Fehler«, meinte sie lächelnd. Ich zweifelte immer noch daran.
Genau in diesem Moment klingelte mein Handy. Die Druckerei rief an, um sich zu entschuldigen. Technische Probleme hatten dazu geführt, dass auch meine Dateien als fehlerhaft erkannt worden waren. Mir fiel ein riesengroßer Stein vom Herzen. Augenblicklich machte sich Erleichterung in mir breit.

Die Erleichterung

Frau Engel lachte: »Siehste, die ganze Aufregung war umsonst. Das habe ich doch gleich gewusst.«
Nachdem das Buch gedruckt vor mir lag, mein Belegexemplar, überreicht von einer glücklichen, strahlenden Kundin, stieß ich gemeinsam mit Frau Engel auf meinen Erfolg an und fühlte mich wie ein aus der Asche aufgestiegener Phönix.

Meine Erkenntnis und was daraus wurde

Doch in mir arbeitete es weiter. Ich war an diesem Tag durch ein tiefes Tal gegangen, viele alte Ängste waren ans Tageslicht gekommen. Besonders brutal war ich durch meine alte Angst gegangen, nicht genug zu sein. Das hatte mein Vater mir schließlich all die Jahre über immer und immer wieder gesagt. So oft, dass dieser Satz schließlich als Programm in mir verankert war und ganz von selbst ablief. Ich konnte mich nicht dagegen wehren. Doch nun, ausgelöst durch meinen Zusammenbruch, hatte ich die Angst intensiv ansehen müssen.
Durch dieses Ansehen war dieses Programm ein für alle Mal gelöscht. Ich fühlte mich besser, freier, war nun zu allem Möglichen in der Lage. Dieses Ereignis wirkte in mir noch lange nach, doch es hatte mich zum Guten verändert. Ich war jetzt viel selbstbewusster, selbstsicherer, traue mir viel mehr zu, fühlte mich lebendiger und bin mehr bei mir. Es ist wahr, ich traute mir plötzlich Dinge zu, die ich vorher nie in Erwägung gezogen hätte.
Mir fiel es wie Schuppen von den Augen. Plötzlich erkannte ich, dass jede Station meines Weges mich immer näher zu diesem Ziel gebracht hatte. Alles in meinem Leben gehörte zusammen. Es war, als wenn sich ein riesiges Puzzle von selbst zusammensetzte!

Die Transformation

Da ich wusste, dass viele meiner Kundinnen ganz ähnliche Programmierungen hatten, wie die, die ich glücklicherweise losgeworden war, suchte ich aktiv nach Lösungswegen. Ich suchte nach Wegen, wie man solche Programmierungen löschen konnte, ohne noch einmal durch die schreckliche Angst zu gehen, ohne zu leiden.
Und ich wurde fündig. Ich habe mir mittlerweile sogar einen ganzen »Werkzeugkasten« zugelegt, in dem verschiedene Werkzeuge liegen, die ich je nach Situation und je nach Bedarf anwenden kann, um Frauen wie Dir mit meiner sensiblen Art zu helfen, ihre hemmenden Programmierungen loszuwerden.

Mein Angebot an Dich

Ich begleite Dich als Mentor intuitiv, einfühlsam und wertschätzend mit ganz viel weiblicher Energie auf Deinem Weg, der ganz leicht sein darf. Eines ist sehr wichtig: Du musst selbst den Entschluss fassen, Deinen Weg zu gehen. Diese Entscheidung kann Dir niemand abnehmen.
Ich biete Dir den geschützten Raum eines Mentorings, in dem Du Dich angenommen und als Mensch wertgeschätzt fühlen darfst. Ich werde Dir ohne Vorbehalte zuhören und Dir so lange ein zuverlässiger Begleiter sein, wie es für Dich notwendig ist.
Deshalb melde Dich am besten noch heute zu einem kostenlosen halbstündigen Gespräch bei mir an! Ich freue mich auf Dich!

Die Zeichnung des Phönix stammt von der wunderbaren Künstlerin
Vera Sator https://sartora.de