Das Jahr 2020 und die Macht der Frauen

Das Jahr 2020 ist zur Hälfte vorbei, doch mit diesem Jahr ist nicht nur ein neues Jahrzehnt, sondern auch eine neue Zeit angebrochen: Die Zeit der Frauen. So lautet jedenfalls (nicht nur) meine Vorhersage.
Deshalb möchte ich mit der Heldinnen-Mentorei etwas für die Frauen in unserem Land tun. Ich begleite Frauen, die selbstbewusster werden und mehr Strahlkraft bekommen wollen.

In unserer ach so modernen Gesellschaft kann ich tagtäglich beobachten, dass Frauen unterdrückt werden. Längst nicht mehr so direkt und brutal wie beispielsweise im Mittelalter oder wie es in anderen Ecken auf dieser Erde noch heute geschieht. Bei uns passiert das viel subtiler, fast unmerklich. Und doch ist diese Unterdrückung an jeder Ecke spürbar. Jedenfalls für den, der darauf achtet.

Und genau das mache ich, ich achte darauf, seit Jahren schon.
Ich möchte mich hier auf die Aufzählung weniger dieser subtilen Unterdrückungspraktiken beschränken. Sie stehen exemplarisch für all die vielen kleinen und großen Nadelstiche ins Fleisch der weiblichen Energie.
Vom geringeren Lohn, den Frauen in unserer Gesellschaft oft für dieselbe Arbeit bekommen, brauche ich wohl niemandem von Euch erzählen. Und auch nicht davon, dass es Berufe gibt, in denen, welch Zufall, überwiegend Frauen arbeiten, die so schlecht bezahlt werden, dass oft der Weg zum Amt nötig wird, damit am Ende des Monats noch etwas Geld zum Leben übrig ist.

Nein, mir geht es vielmehr darum, dass zum Beispiel in Supermärkten, die mittlerweile ja überwiegend von Frauen geleitet werden, heute nicht etwa nach der Geschäftsleiterin gerufen wird, sondern nach der Geschäftsführung. Und alle machen mit.
Mir geht es exemplarisch auch darum, dass die Kassiererin auf bestimmten Schildern im Laden eben nicht Kassiererin genannt wird, sondern Kassierer, obwohl in der gesamten Belegschaft kein einziger Mann zu finden ist. Und niemanden außer mich scheint das zu stören.
Das sind keine großen Sachen, gewiss nicht. Im Grunde wäre das alles nicht mal der Rede wert, wenn, ja wenn nicht ein gewisses System dahinter zu erkennen wäre.
Für mich sieht es so aus, als würden solche Formulierungen allein dazu dienen, die gesamte weibliche Energie niedrig zu halten. Die weibliche Energie, die in unserer patriarchal dominierten Gesellschaft ohnehin sehr schwach ist.

Aber Moment mal, weshalb sollte die weibliche Energie unten gehalten werden, wenn Frauen doch ohnehin kaum eine Stimme haben und deshalb auch kaum wahrgenommen werden?
Vielleicht ja deshalb, weil sich dann, wenn die weibliche Energie hoch wäre, vieles verändern würde?!
Ich bin der Meinung, dass sich in diesem Falle sogar sehr vieles ändern würde. Nicht nur in unserem Land, sondern weltweit. Und mit dieser Meinung stehe ich beileibe nicht alleine da.

Weshalb also, frage ich Euch Frauen, weshalb tretet Ihr eigentlich nicht viel vehementer dafür ein, dass Ihr endlich eine gerechte, eine gleichwertige Bezahlung erhaltet, von der jede von Euch leben kann?
Weshalb steht Ihr nicht zusammen ein für eine gerechte Rentenregelung?
Weshalb tretet Ihr nicht dafür ein, dass sämtliche Sexualstraftaten endlich als das geahndet werden, was sie sind: Verbrechen gegen die Menschlichkeit?
Aus welchem Grund lasst Ihr Euch immer noch gefallen, dass jemand anders über Eure Körper bestimmen darf, beispielsweise, wenn Ihr ein Kind nicht bekommen wollt?
Weshalb tretet Ihr nicht dafür ein, dass Kinderkrippen und Kindergärten endlich kostenfrei werden? Weshalb tretet Ihr nicht gemeinsam für die Hebammen ein, die Euch während und nach der Schwangerschaft und vor allem unter der Geburt unterstützen? Weshalb tretet ihr nicht ein für Gleichwertigkeit statt der euch immer noch vorgegaukelten Gleichberechtigung, die nur scheinbar dasselbe ist?

Das alles hat nämlich nichts, aber auch gar nichts mit Feminismus zu tun, sondern damit, dass Ihr endlich von Eurer Hände Arbeit leben, damit Ihr sicher sein, selbstbestimmt leben und arbeiten könnt. Das alles sind heute Menschenrechte! Und Menschenrechte sind auch Frauenrechte!
Denjenigen, die mich jetzt vielleicht darauf hinweisen wollen, dass es aktuell ja viele Frauen in der Politik gibt, ja dass sogar die deutsche Kanzlerin eine Frau ist, möchte ich entgegnen, dass diese Frauen auf mich wirken, als seien sie nur deshalb in die Männerwelt aufgenommen worden, damit der äußere Schein gewahrt bleibt. Die wirkliche Macht ist in unserer Gegend der Welt immer noch männlich dominiert.
Daran ändern auch diejenigen nichts, die sich fleißig im Gendern üben. Das ist für mich übrigens eine sehr sinnfreie Übung, denn die Unterdrückung geschieht bei uns längst viel subtiler, wie die beiden oben genannten Beispiele belegen mögen.

Übrigens sind sich sogar viele Frauen, mit denen ich mich dann und wann unterhalte, gar nicht bewusst darüber, dass es für männliche Begriffe auch weibliche Formen gibt.
So nennt sich manche Autorin fleißig Autor, manche Künstlerin sich Künstler und manche Fotografin nennt sich auch heute noch Fotograf. Im Englischen ist es sogar noch schlimmer, in dieser Sprache gibt es offiziell erst gar keine weiblichen Berufsbezeichnungen. Englisch ist deshalb für mich eine natürlich international wichtige, aber leider um so viele Nuancen ärmere Sprache als das Deutsche.

Das Jahrzehnt der Frauen hat begonnen. Mehrere aktuelle bzw. künftige astronomische Ereignisse weisen gewisse Besonderheiten auf, die darauf hindeuten, dass die Energie sich insgesamt tatsächlich hin zum Weichen, zum Weiblichen verändert. Unter diesem Gesichtspunkt betrachtet, könnte eine Erstarkung der weiblichen Energie tatsächlich fatale Folgen für diese von Männern dominierte Welt haben.
Doch von allein wird sich nun mal nichts ändern. Niemand gibt aus logischen Gründen seine Macht ab oder verändert etwas, das nicht in seinem Interesse liegt.

Sogar als Farbe dieses besonderen Jahres 2020 ist ein Blauton gewählt worden. Trendfarbe hin oder her, Blau ist die Farbe der alten Göttin! Genau aus diesem Grund übrigens ist auch meine Seite in Blautönen gehalten.
Die liebe ArteDea hatte auf ihrem Blog unlängst darauf hingewiesen, dass das Jahr 2020 unendliche Herzenergie enthält. Diese Herzenergie solltest Du nutzen, um den Wandel hin zur Weiblichkeit zu unterstützen, indem Du Dich zu einer Heldin entwickelst, damit Du Deine Gaben mit der Welt teilen kannst, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben oder gar Konsequenzen befürchten zu müssen. Die Zeit der Hexenverfolgungen ist zum Glück längst vorbei. Dir droht also keine unmittelbare Gefahr, wenn Du Deinen Weg gehst.

Dass Frauen immer noch öfter beispielsweise gegen Atomkraft oder für die Verhinderung des Klimawandels demonstrieren, nicht aber für ihre eigene gerechtere Bezahlung, liegt vielleicht auch daran, dass noch zu viel »männliche« Energie in ihnen steckt. Wir alle sind ohnehin ständig davon umgeben. Doch sie wird immer schwächer. Das sieht man unter anderem daran, dass viele Männer mittlerweile bereit sind, Arbeiten zu übernehmen, die traditionell Frauen erledigten oder dass sie den Haushalt mitorganisieren – jedenfalls wenn ihre Frauen sie lassen – oder eine große Herzensrolle bei der Kindererziehung übernehmen.

Jetzt ist endlich die Zeit angebrochen, diese alte, verbrauchte patriarchale Energie loszuwerden und gegen die sanfte, kreative, hingebungsvolle weibliche Energie auszutauschen.
Welche Macht muss die weibliche Energie haben, zu welchen großen Leistungen müssen Frauen – und erst recht Heldinnen – in der Lage sein, wenn schon ihre Erwähnung seit Jahrtausenden peinlichst vermieden wird, wo es nur geht?

Weshalb, frage ich Dich, wird das Blut der Reinigung in so vielen Gegenden und Religionen als unrein dargestellt?
Weil Frauen dadurch die Macht haben, Leben zu gebären, also zur Schöpferin zu werden. Und das widerspricht ja dem Allmachtdenken aller patriarchalen Religionen absolut.
Jede Frau ist also von Geburt an eine Heldin, denn sie trägt die Kraft der Kreativität bereits mit ihrer Geburt in sich. Das haben alle Frauen sämtlichen Männern voraus. Und das ist biologisch determiniert, nicht etwa esoterisches Gewäsch, wie etwa manche der unsagbaren Dogmen der Religionen.

Ich möchte Dir jetzt auch die Antwort auf all die provokativen Fragen geben, die ich Dir weiter oben stellte.
Ihr Frauen kämpft nicht, Ihr streitet nicht und Ihr wehrt Euch nicht, weil Ihr unendlich stark seid. Ihr seid so viel stärker als viele Männer, die in Anwesenheit einer starken Frau oft nur das Instrument der Unterdrückung kennen, damit sie selbst triumphieren.
Ihr könnte es aushalten, denn euer Unterbewusstsein weiß, es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Stunde der Weiblichkeit schlägt.

Das Jahrzehnt der Frauen ist bereits angebrochen. Die Energie wird weiblicher und vieles wird immer leichter gehen. Ihr braucht keine Revolution anzuzetteln, weil die Zeit der Revolutionen vorbei ist. Denn die Macht der universellen, allumfassenden Liebe ist um so vieles stärker als alles andere.

Liebe ist die stärkste Kraft des Universums. Und mit der weichen Liebe werdet ihr Frauen bald all das erreichen, woran die männlichen Krieger vieler Generationen verzweifelten.
Ihr Frauen werdet Länder, Kontinente, ja die gesamte Erde mit purer Liebe »erobern«.

Und dann wird sich sehr vieles zum Besseren ändern. Für alle, für Frauen und Männer. Und für den Planeten, unser aller Heimat, Mutter Erde. Auch ihr wird es dann besser gehen, denn die Zeit des Schneller, Höher, Weiter, die Zeit der ewigen und unendlichen Produktionssteigerung wird dann vorbei sein. Dann wird überall nur noch nach Bedarf und Notwendigkeit produziert, wie Doris Lessing das schon vor vielen Jahren in ihren Romanen beschrieb. Dann wird endlich wieder der gesunde Menschenverstand regieren.

Die Zeit der Frauen ist bereits angebrochen.
Die Zeit des Miteinanders, die Zeit der Versöhnung der Geschlechter, der Versöhnung aller Völker ist angebrochen. Nicht der Krieg ist dann länger Motor der Entwicklung; seine Rolle übernimmt sehr bald die Liebe. Sie ist bereits im Begriff, immer dominanter zu werden. Was wir im Moment überall auf der Welt erleben, sind die Versuche des alten Systems, sich gegen den bevorstehenden unausweichlichen Wandel zu wehren. Doch dieser Wandel hin zum Besseren ist längst nicht mehr aufzuhalten, das neue Zeitalter ist bereits angebrochen.

Nun sollte sich jede einzelne Frau ihrer Rolle als Heldin natürlich vollkommen bewusst sein. Und genau dazu will ich gerne meinen Beitrag leisten.
Ich mache Dich selbstbewusst in Deiner Weiblichkeit, ich zeige Dir, dass Deine größte Schwäche in Wirklichkeit Dein größtes Potenzial ist, ich mache Dich bereit für Deine künftigen Aufgaben, die Du mit Deiner größten Freude leben kannst.

An welche von Euch Frauen richtet sich nun mein Angebot?
Ganz ehrlich: An jede Einzelne! Egal ob 18 oder 89: Egal ob spirituelle Kreative, Intellektuelle oder Arbeiterin in einer Fabrik, in jeder dieser Gruppen und in jeder dazwischen gibt es Leidtragende von männlichem Verhalten, von männlichen Energien. Wenn Du eine davon bist oder wenn Du eine Freundin hast, von der du das weißt, zögere nicht länger! Du musst nur den ersten Schritt auf Deinem Weg zum Heldinnensein allein tun. Danach wird es leicht, denn ich werde Dich unterstützen, wie es in meiner Macht liegt.

Du wirst sehen, schon nach ganz kurzer Zeit kannst auch Du Dich mir öffnen. Ganz einfach, weil ich mich für Dich und Deine Probleme tatsächlich interessiere. Bei mir steht nicht das Geldverdienen im Vordergrund, sondern Du als Mensch. Und genau das spürst Du. Du spürst es schon jetzt, sonst würdest Du längst nicht mehr lesen.

Vor einiger Zeit kursierte ein Video mit absolut frauenverachtenden Texten, die aus Liedern von Rappern stammen, im Netz. Ich könnte jedes Mal wieder aus der Haut fahren, wenn ich solche Sprüche wie die in diesem Video höre. Ich empfinde dann den tiefen Schmerz, den Du als Frau empfindest, wenn Du solche oder ähnliche Sätze im realen Leben hören oder noch Schlimmeres erleiden musst. Ich empfinde Deinen Schmerz wie Du ihn empfindest, aber ich leide nicht mit. Oft finde ich sogar ganz spontan einen möglichen Lösungsansatz.

Mitunter liegt der im kommunikativen Bereich, sehr oft aber im fehlenden Selbstbewusstsein der Frau. Woher soll es auch kommen, denn schon als Mädchen werden Frauen – viel mehr als ihre männlichen Altergefährten – wieder und wieder runtergemacht. Doch mir erging es als Kind genauso, deshalb weiß ich, wie Du Dich fühlst, denn ich fühlte das auch.

Da ich um die Probleme weiß, die viele Frauen mit ihrem Selbstwert haben, arbeite ich jetzt auch mit dem Unterbewusstsein meiner Klientinnen. Für das Gebiet des Unterbewusstseins interessierte ich mich schon sehr lange. Bereits als Kind begriff ich, wie wirksam die Hypnose für die Bearbeitung solcher Probleme sein kann. Deshalb bin ich heute ausgebildeter HypnoseMentor und unterstütze Dich mit der Kraft Deines Unterbewusstseins, Deine eigene Stärke (wieder) zu entdecken. Dein Unterbewusstsein ist so mächtig, wie Du es Dir vielleicht kaum vorstellen kannst. Wenn Du es Dir zum Verbündeten machst, ist schon nach einer Sitzung vieles möglich.

Melde Dich bei mir, damit Du Deine Aufgabe im großen Kontext bald erfüllen kannst! Mir scheint es, als sei es höchste Zeit, dass auch Du in Deine Heldinnenkraft kommst.
Weitere Informationen findest Du unter https://www.facebook.com/heldinnenmentorei/
oder auf meiner Website www.heldinnen-mentorei.de

Wie ein Phönix aus der Asche

Mein erklärtes Ziel bei meiner Arbeit als Lektor und Mediengestalter war es immer, dass die Autorin von ihrem eigenen Text nach meiner Arbeit noch begeisterter war als vorher. Im Lauf der Jahre waren es viele Frauen, die meine Dienste in Anspruch nahmen und jede war zufrieden mit meiner Arbeit. Mittlerweile nannte ich es meine Gabe, dass ich Frauen wahrhaftig verstehen konnte und mitunter sogar das wusste, was nicht gesagt wurde, aber dennoch im Raum schwebte. Ich konnte das Nichtgesagte »hören«.
Doch selbst ich hatte mitunter Zweifel an mir. Wie an jenem Tag.

Der Tag, an dem mir nichts gelang

Was war das? An diesem einen Tag wollte bei mir selbst rein gar nichts funktionieren. Ich scheiterte an zwei simplen Aufgaben, die ich schon oft und jedes Mal binnen Minuten erledigt hatte. Ich wollte lediglich einen Buchblock und das Cover eines Buches auf den Server einer Druckerei hochladen.
Ganz ruhig. Durchatmen. Und nun nochmal mal von vorn.
Wieder klappte es nicht. Es war zum Haareraufen! Was war nur los mit mir? Bekam ich jetzt nicht einmal mehr Routineaufgaben hin? Ich holte ganz tief Luft.
Noch einmal! Das war doch nicht so schwer, als dass ich das nicht schaffte! Im Grunde genommen war es sogar sehr leicht. Es ging nur darum, zwei Dateien hochzuladen.

Fehlermeldung folgt auf Fehlermeldung

Doch auch diesmal kamen die Meldungen: »Ihre Datei enthält mehrere Fehler.«
Ich sprang auf und tigerte unruhig hin und her. In meinem Hirn arbeitete es. Was war nur los? Lag das etwa an mir? War ich etwa zu doof, eine Datei hochzuladen? War ich einfach zu blöd dazu? Ich ging in einen anderen Raum und setzte mich entspannt hin. Doch das Entspannen wollte mir nicht gelingen.
Nicht mal entspannen kannst du Versager!, hörte ich die Stimme in meinem Kopf sagen.

Der Zusammenbruch

Auf unserer Notleitung rief ich meine Mentorin an, um mit ihr darüber zu reden. Genau für solche Fälle hatten wir diese Möglichkeit eingerichtet. Frau Engel kennt mich in- und auswendig. Mit ihr habe ich schon über Dinge geredet, die ich meinen engsten Freunden nicht anvertraut habe.
»Nun beruhige dich doch erst mal«, forderte sie mich auf. Doch ich konnte mich nicht beruhigen, ich wollte mich gar nicht beruhigen! Ich wollte diese zwei Aufgaben lösen, mehr wollte ich doch nicht! Ich fühlte mich wie ein Versager und sagte ihr das.
»Du bist doch kein Versager«, meinte sie. »Sonst hätte dein Vater ja …«
Mehr hörte ich nicht, denn in diesem Moment brach ich hemmungslos in Tränen aus.
Dein Vater, diese beiden Worte hatten in diesem Moment wie ein rotes Tuch auf mich gewirkt. Zeit meines Lebens war mein Vater sehr dominant und ich konnte ihm niemals etwas recht machen. In meinem gesamten jetzt 56-jährigen Leben kann ich mich lediglich an genau zwei Gelegenheiten erinnern, bei denen er mich gelobt hatte.

Alte Muster kommen hoch

»Du bist wirklich zu nichts zu gebrauchen«, war einer seiner Standardsprüche. Und heute sah es ganz so aus, als ob er recht damit hätte. Ich brachte wirklich nichts auf die Reihe! Diese Überlegungen brachten mich noch mehr zum Weinen und trugen nicht im Geringsten zu meiner Entspannung bei.
Frau Engel wohnt nicht weit entfernt, deshalb hörte ich sie nach einigen Minuten, in denen ich in einem fort hemmungslos schluchzte, sagen: »Ich komme zu dir!« Sie legte auf. Erst jetzt konnte ich zum ersten Mal wieder etwas durchatmen.

Tiefe Selbstzweifel

Doch an eine wirkliche Entspannung war nicht zu denken. Bereits nach wenigen Sekunden bekam ich den nächsten Weinkrampf. Alles, was sich über viele Jahre in mir aufgestaut hatte, kam jetzt heraus.
Wenig später erschien Frau Engel. Schon im Flur umarmte sie mich, damit ich mich beruhigen konnte. Doch ganz im Gegenteil, an ihrer Schulter brach alles noch einmal aus mir heraus, der ganze Schmerz, den ich in mir spürte, all der Frust, all die Beleidigungen, all die Nichtachtung, all die Wut, die ich hatte. All das brach in diesem Moment aus mir heraus. Nur sehr langsam konnte ich mich wieder beruhigen.

Die Auflösung

Nachdem wir später einen Kaffee getrunken hatten, redeten wir über die Situation und sie erklärte mir, dass meine Kundinnen doch stets sehr zufrieden mit meiner Arbeit waren. Ja, das stimmte, aber …
»Sicher war das mit dem Hochladen nur ein technischer Fehler«, meinte sie lächelnd. Ich zweifelte immer noch daran.
Genau in diesem Moment klingelte mein Handy. Die Druckerei rief an, um sich zu entschuldigen. Technische Probleme hatten dazu geführt, dass auch meine Dateien als fehlerhaft erkannt worden waren. Mir fiel ein riesengroßer Stein vom Herzen. Augenblicklich machte sich Erleichterung in mir breit.

Die Erleichterung

Frau Engel lachte: »Siehste, die ganze Aufregung war umsonst. Das habe ich doch gleich gewusst.«
Nachdem das Buch gedruckt vor mir lag, mein Belegexemplar, überreicht von einer glücklichen, strahlenden Kundin, stieß ich gemeinsam mit Frau Engel auf meinen Erfolg an und fühlte mich wie ein aus der Asche aufgestiegener Phönix.

Meine Erkenntnis und was daraus wurde

Doch in mir arbeitete es weiter. Ich war an diesem Tag durch ein tiefes Tal gegangen, viele alte Ängste waren ans Tageslicht gekommen. Besonders brutal war ich durch meine alte Angst gegangen, nicht genug zu sein. Das hatte mein Vater mir schließlich all die Jahre über immer und immer wieder gesagt. So oft, dass dieser Satz schließlich als Programm in mir verankert war und ganz von selbst ablief. Ich konnte mich nicht dagegen wehren. Doch nun, ausgelöst durch meinen Zusammenbruch, hatte ich die Angst intensiv ansehen müssen.
Durch dieses Ansehen war dieses Programm ein für alle Mal gelöscht. Ich fühlte mich besser, freier, war nun zu allem Möglichen in der Lage. Dieses Ereignis wirkte in mir noch lange nach, doch es hatte mich zum Guten verändert. Ich war jetzt viel selbstbewusster, selbstsicherer, traue mir viel mehr zu, fühlte mich lebendiger und bin mehr bei mir. Es ist wahr, ich traute mir plötzlich Dinge zu, die ich vorher nie in Erwägung gezogen hätte.
Mir fiel es wie Schuppen von den Augen. Plötzlich erkannte ich, dass jede Station meines Weges mich immer näher zu diesem Ziel gebracht hatte. Alles in meinem Leben gehörte zusammen. Es war, als wenn sich ein riesiges Puzzle von selbst zusammensetzte!

Die Transformation

Da ich wusste, dass viele meiner Kundinnen ganz ähnliche Programmierungen hatten, wie die, die ich glücklicherweise losgeworden war, suchte ich aktiv nach Lösungswegen. Ich suchte nach Wegen, wie man solche Programmierungen löschen konnte, ohne noch einmal durch die schreckliche Angst zu gehen, ohne zu leiden.
Und ich wurde fündig. Ich habe mir mittlerweile sogar einen ganzen »Werkzeugkasten« zugelegt, in dem verschiedene Werkzeuge liegen, die ich je nach Situation und je nach Bedarf anwenden kann, um Frauen wie Dir mit meiner sensiblen Art zu helfen, ihre hemmenden Programmierungen loszuwerden.

Mein Angebot an Dich

Ich begleite Dich als Mentor intuitiv, einfühlsam und wertschätzend mit ganz viel weiblicher Energie auf Deinem Weg, der ganz leicht sein darf. Eines ist sehr wichtig: Du musst selbst den Entschluss fassen, Deinen Weg zu gehen. Diese Entscheidung kann Dir niemand abnehmen.
Ich biete Dir den geschützten Raum eines Mentorings, in dem Du Dich angenommen und als Mensch wertgeschätzt fühlen darfst. Ich werde Dir ohne Vorbehalte zuhören und Dir so lange ein zuverlässiger Begleiter sein, wie es für Dich notwendig ist.
Deshalb melde Dich am besten noch heute zu einem kostenlosen halbstündigen Gespräch bei mir an! Ich freue mich auf Dich!

Die Zeichnung des Phönix stammt von der wunderbaren Künstlerin
Vera Sator https://sartora.de